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3D Drucker Software im Test 2016
3D Drucker Software

Für den 3D-Druck kommt unterschiedliche Software zum Einsatz, je nach dem für welche Druck-Anwendung man seinen 3D Drucker verwenden möchte. Aus diesem Grund ist 3D-Drucker-Software in verschiedene Bereiche aufgeteilt, darunter Optimierung, Nachbereitung und Analyse. Sie finden vor allem Anwendungen, mit denen sie STL-Dateien reparieren oder ein 3D-Modell erstellen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen bekannte Software für den 3D Drucker vor und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile.

 

Kostenlose Open Source 3D Software 

Der Name der bekanntesten 3D-Drucker-Software, die alle Anwendungsbereiche abdeckt, ist „Blender“. Allerdings ist das Programm auch sehr komplex, wenig einsteigerfreundlich und intuitiv nur schwer zugänglich – daran ändert auch das 3D-Printer-Plug-In, welches es für das Programm bereits gibt, nichts. Wer jedoch etwas Zeit mitbringt und sich vor einer intensiveren Einarbeitung nicht scheut, für den ist die Anwendung ohne Umschweife zu empfehlen. Blender ist eine Open-Source-Lösung der absoluten Extraklasse. Vom eigentlichen 3D-Druck bis hin zu anspruchsvollen Modellierungsarbeiten und einem High-Poly-3D-Rendering ist mit ihm alles möglich. Sogar Games und Animationen lassen sich mit dieser anspruchsvollen Softwarelösung erstellen. Da Blender zusätzlich noch im Bereich der STL-Datei-Reparatur zur Anwendung kommt, lässt es sich als einen absoluten Allrounder bezeichnen. Der klare Vorteil liegt darin, dass Sie nicht die Software für den 3D Drucker kaufen müssen.

Wer noch nicht so viel Erfahrung mit 3D-Drucker-Software hat, der sollte zu dem ebenfalls kostenlosen Programm „Sketchup“ greifen. Die Anwendung ist die ideale Lösung für geometrische Formen, Architektur und jegliche Art der 3D-Modelle. Allerdings brauchen Sie dafür ein gewisses Maß an zeichnerischem Geschick. Mit Hilfe des Radiergummis, der Hilfslinien und der vielen 3D-Bausteine können Sie dann binnen kürzester Zeit komplexe Formen erstellen. Zudem ist die 3D Drucker Software durch ständig neue Plug-Ins um wichtige Werkzeugpaletten erweiterbar. Das erleichtert Ihnen die Arbeit mit dem Programm. Ein Nachteil von Sketchup soll jedoch nicht unerwähnt bleiben: Es ist zur Reparatur von STL-Dateien eher ungeeignet. Diese ist nämlich nur mit der teils umständlichen Installation des STL-Exporter-Plug-Ins möglich. Legen Sie wert darauf, diese Funktion in einer 3D-Drucker-Software gleich integriert zu haben, müssen Sie wohl oder übel zu einem anderen Programm greifen.

Dennoch ist Sketchup insbesondere für Einsteiger die ideale Softwarelösung zur 3D-Modellierung. Eine perfekte Ergänzung ist das Tool „Repetier“, welches ausschließlich der Erstellung und Reparatur von STL-Dateien dient. Da es sehr einfach zu bedienen ist, kann es auch ohne eine längere Einarbeitungszeit verwendet werden. Neben der Erstellung und Reparatur von STL-Dateien ermöglicht das Programm zusätzlich, die fertige 3D-Druck-Datei an den 3D-Drucker zu senden.

 

Modellierungssoftware für Ihren 3D Drucker

Möchten Sie keine der üblichen 3D-Modellierungen vornehmen, sondern sich an der sogenannten Tonmodellierung versuchen, dann ist „Sculptris“ die richtige Anwendung für Sie. Anders als beispielsweise bei Sketchup dient Ihnen hier eine Kugel als 3D-Modell, an der Sie nach und nach Verformungen vornehmen können. Sollten Sie schon einmal mit Ton gearbeitet haben, dann kommt Ihnen Sculptris durchaus vertraut vor. Die virtuelle Arbeit mit der 3D-Drucker-Software ähnelt nämlich dem realen Umgang mit Ton erheblich. Demnach ist es von Vorteil, wenn Sie eine künstlerische Ader besitzen und auch in der Realität gut zeichnen können. Sculptris sollten also vor allem diejenigen verwenden, die schon im Kunstunterricht in der Schule ihre Qualitäten unter Beweis gestellt haben. Insbesondere Tiere und Figuren lassen sich mit der Software schnell und einfach erstellen.

 

Slic3r zum Konvertieren

Eine weitere ganz hilfreiche 3D Drucker Software ist „Slic3r“. Das Programm kommt beim Konvertieren von 3D-Modellen zum Einsatz. Sie können mit ihm den fertig erstellten und bearbeiteten Inhalt Ihrer 3D-Druck-Datei in Schichten unterteilen und so die Elemente Ihres 3D-Modells einzeln bearbeiten. Glücklicherweise ist es nicht sonderlich schwer zu bedienen, sodass auch Einsteiger schnell mit Slic3r zurechtkommen sollten. Die Anwendung ist sehr umfangreich und verfügt über eine ganze Reihe an interessanten Funktionen.

Zu guter Letzt ist eine 3D-Drucker-Software zu empfehlen, die ein hohes Maß an Vorkenntnissen im Bereich der Programmierung erfordert. Die Rede ist von „OpenSCad“. Mit dem Programm kann in wenigen Schritten der Code für ein 3D-Objekt geschrieben und anschließend erstellt werden. Auch Hacker greifen hin und wieder zu der Anwendung, um einzelne Bauteile, die an anderen 3D-Druckern oder bei ähnlichen technischen Geräten genutzt werden sollen, zu erstellen.